Effiziente Sinteranlagen für die Produktion von Ingenieurkeramik
Ausgehend von einer ganzheitlichenDefinition von „Effizienz“ werden Konzepte und Prinzipien zur Realisierung und Weiterentwicklung hocheffizienter Sinteranlagen dargestellt und anhand konkreter Anlagen und Anwendungsfälle verdeutlicht. Weiterhin werden die derzeit aktuellen, wesentlichen Entwicklungsrichtungen dargestellt, die zu weiteren Fortschritten bei der Effizienz moderner Sintertechnologie führen werden.
Einleitung
In der keramischen Technologiedient der Prozessschritt „Sintern“dazu, ein „Pulverhaufwerk“ zu einem mechanisch festen Körper zu konsolidieren. Dessen Eigenschaftenwerden ganz erheblich von diesemProzessschritt bestimmt, das heißt, die Produktqualität hängt entscheidend vom Sintern ab. Das Sintern is taber auch fast immer der energieaufwendigste Herstellungsschritt in der Prozesskette [1]. Er trägt erheblich dazu bei, dass allein für Prozesswärme ein Großteil der industriell eingesetzten Endenergie (ca. 68%! )benötigt wird [2]. Zudem ist die für das Sintern notwendige Anlagentechnik gerade im Bereich der Ingenieurkeramik oft technisch aufwendig und komplex. Diese kurzen Betrachtungen verdeutlichen bereits, welch große Bedeutung der effizienten Gestaltung des Prozessschrittes „Sintern“ zukommt. Aber was ist „effizientes Sintern“?
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