Bei diesem Sinterverfahren wird das Werkzeug bzw. Bauteil im direkten Stromdurchgang beheizt, so dass Zykluszeiten von wenigen Minuten möglich werden. Durch die Verwendung von Gleichstromimpulsen kommt es bei vielen Materialien zu einer zusätzlichen Erhöhung der Sinteraktivität aufgrund der an den Berührungspunkten der Pulverpartikel ablaufenden Prozesse (Joule’sche Erwärmung, Plasmabildung, Elektromigration u. a.), so dass man mit signifikant niedrigeren Temperaturen und/oder Pressdrücken als beim konventionellen Heißpressen bzw. Sintern auskommt.

Der zur Verfügung stehende Pressdruck beträgt 12,5 – 4000 kN bei max. 2400°C für Bauteile mit einem max. Durchmesser von 300 mm.

Hieraus ergeben sich völlig neue Möglichkeiten bei der Herstellung von einer Vielzahl von Materialien mit außergewöhnlichen Eigenschaften, z. B.:

  • Nanomaterialien können ohne nennenswertes Kornwachstum gesintert werden.
  • FGM („Functionally Graded Materials“)
  • Komposit-Werkstoffe
  • innovative Hartmetalle
  • Aluminium- und Kupferlegierungen sowie intermetallische Verbindungen
  • Struktur- und Funktionskeramiken

Standardanlagen:

FCT Systeme GmbH